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Wie der Stil – so der Mensch…

Oder war es anders herum? Wie der Mensch, so der Stil? Vom Prinzip ja auch egal, denn Stil ist das, was man draus macht.

Angesteckt von einigen Bloggerkolleginnen bzw. Freundinnen habe ich mir ein paar Gedanken zu meiner Garderobe gemacht. Habt ihr euch schon die unterschiedlichen Ansätze von Sindy, Elke, Lena, Evelin, Marina und Steffi zu ihren #myfallessentials angesehen? Jede von Ihnen nähert sich ihrem persönlichen Garderobenziel auf ihre ganz eigene Weise und jede ist faszinierend.

Grundlegend geht es mir um das Zusammenstellen von Outfits, die zu mir passen und in denen ich mich wohl und gut gekleidet fühle, mit dem Ziel, dass sich die morgendliche Kleiderfrage ein wenig leichter zu beantworten lässt.

Dieser Wohlfühlcharakter wird unterstützt durch die Farben, Proportionen und dem Stil der Kleidung, die wir tagtäglich tragen. Sicherlich gibt es dazu zahlreiche Ratgeber und Tests, doch das Gefühl beim morgendlichen Ankleiden und beim Blick in den Spiegel sagt meist viel mehr aus, als das Ergebnis eines Tests. Elke schrieb die Tage sinngemäß so schön: „Was nützt es einem eine super perfekte Garderobe zu haben, wenn die Mundwinkel doch nach unten schauen?“ Nach meiner Gruppenstilberatung und anschließend Farbberatung fiel ich gefühlt in ein Loch  – ein Ideenloch, Kreativitätsloch – ich war mir plötzlich nicht mehr sicher, was mir steht, was ich umsetzen möchte aus der Beratung,… und das trotz der Beratung – unvorstellbar, aber wahr.

Angeregt durch einige Aktionen in der Nähbloggerwelt begann ich mich aber wieder vermehrt damit auseinander zu setzen und beobachtete mich selbst und führte eine Weile Tagebuch – bildhaft und stichpunktartig – über die verwendeten Stücke aus meiner Garderobe und meine tagesaktuelle Stimmung bzw. den Wohlfühlcharakter. Dabei sind mir ein paar Details nach kurzer Zeit ins Auge gesprungen:

  1. NIE ohne Tuch… ich fühle mich ohne Tuch um den Hals echt nackt und mir wird dann schnell kalt am Hals. Dazu trage ich dann aber auch mal ein T-Shirt oder einen  ¾-Arm.
  2. Ich bin ein Jacken/Cardigan / Blazer – Typ. Ich liebe Cardigans, Jäckchen, Westen, etc. Etwas zum Überwerfen, zum Wärmen – gerade morgens, zum Upstylen aber auch Downstylen. Meiner Meinung nach macht ein Blazer aus fast jedem Shirt ein Business taugliches Outfit.
  3. Meine Garderobe muss zugleich lässig, einfach, schick und besonders sein – am liebsten super zu kombinieren – und da sind wir auch schon bei dem ersten Haken – die Kombinierbarkeit meiner Garderobe lässt zu wünschen übrig.
  4. Ich unterteile meine Garderobe in Freizeitkleidung und Businesskleidung. Ich weiß, den Ansatz mag nicht jeder verstehen, aber in der Freizeit trage ich auch ganz gerne mal einen Hoodie oder einen schlichten Sweater, den ich dann aber nicht unbedingt bei der Arbeit anziehen würde, aber dennoch sind sie Teil meiner Garderobe. Andersherum finden Blazer, Cardigans, Jacken und Shirts sich in meiner Freizeitgarderobe wieder.
  5. Und zu guter letzt: Ich bin ein Jeansmädchen. Ich trage sie, schleppe sie, nutze sie und wasche sie  – bis sie auseinander fallen. Ab und An gesellt sich an deren Stelle ein Rock oder auch ein Kleid  – aber das ist sehr launenabhängig und vor allem Jahreszeitenbedingt. Die Rock und Kleidquote ist im Sommer / Herbst besonders hoch – aber meist fehlt es doch an den richtigen Kombinationspartnern.

Summasummarum lässt sich also sagen: Meine Garderobe an sich ist vielfältig. Basieren tut sie auf den Basisteilen / Arbeitstieren / Wardrobe Staples / Basics  / Essentials / Key Pieces (nenne es wie du magst ), ergänzt wird sie um die Sonderteile / Stars / Statement Pieces … sprich um die Teile, die sich nicht in die Basis einordnen lassen, weil sie dann doch zu speziell sind. Die Kombinierfreudigkeit ist allerdings noch begrenzt, bzw. mir fehlen auch einfach noch Ideen.

Sind wir mal konkret… Mein Kleiderschrank hat vor kurzem eine Kur erhalten und einige Teile haben den Weg in den Kleiderschrank nicht zurückgefunden – andere wiederum haben sich mittlerweile als meine Arbeitstiere herauskristallisiert. Das Hauptziel meiner Gedanken ist also für die nächsten Monate die Kombinierbarkeit und auch Anpassung auf meine mittlerweile voll und ganz akzeptierten Herbst- und Frühlingsfarben mit meinem heißgeliebten Petrol und Bordeaux.

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Zu meinen Arbeitstieren im Herbst gehören bis heute:

Was plane ich also für die nächsten Monate:

  • Mantel zum Überwerfen
  • Hose(n)
  • Langarmshirts uni (Bordeaux, rost, marsala) und gemustert
  • Blusen
  • Kuschelpullover

Stück für Stück werde ich meine Kleiderschrank also weiter umfärben und ein paar Arbeitstiere und Sternchen einziehen lassen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Liebste Grüße
Dominique

7 Kommentare zu “Wie der Stil – so der Mensch…

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