Buchrezension: Zero Waste

WERBUNG: Das Buch  wurde mir vom Frechverlag zur Verfügung gestellt

Das Buch „Das Zero Waste Nähbuch“ ist das etwas andere Nähbuch von Manuela Gaßner. Das Buch hat nämlich nicht nur Nähideen zur Müllvermeidung bzw. Müllreduzierung im eigenen Haushalt, nein, es steckt auch voller Informationen rund um das Thema Zero Waste. Die Autorin schreibt auf ihrem Blog Einfach Zero Waste leben rund um ihr müllreduziertes Leben und hat nun mit Zero Waste das zweite Zero Waste Buch veröffentlicht.

Die Nähideen sind sicherlich nicht bahnbrechend, aber sie geben einem den nötigen Denkanstoß für die eine oder andere Idee zur Müllreduzierung. Mit informativen Hintergrundtexten rattert das Gehirn noch viel schneller und man möchte am Liebsten so viel wie möglich sofort umsetzen. Das das nicht geht ist klar, denn auch Zeit ist eine begrenzte Ressource. Aber Schritt für Schritt lohnt sich das Aufbrauchen von Einwegprodukten und das Ersetzen durch Mehrwegprodukte. Das erste bei mir umgesetzte Projekt waren die Stoffservietten, die ich euch in diesem Beitrag vorgestellt habe. Es existieren zwar noch Papierservietten bei uns, für den täglichen Gebrauch gibt es aber jetzt Stoffservietten.

Danach folgten dann fast direkt Bienenwachstücher um Frischhaltefolie zu ersetzen. Eine tolle Zeitinvestition, denn die halten wirklich gut auf unseren Schüsseln (im Gegensatz zu Frischhaltefolie) und sehen auch gleich viel hübscher aus.

Beide Projekte kommen so bzw. in ähnlicher Form im Buch vor. Die Anleitungen sind in reiner Textform verfasst, aber gut verständlich und auch für Anfänger mit etwas Erfahrung umsetzbar. Die Projekte sind alle nicht kompliziert und mit wenig Material und Zeit umsetzbar. Am Besten ist natürlich, wenn man das Material gleich recycelt oder aus dem bestimmt gut gefüllten Stoffvorrat nimmt.

Mein neuestes Zero Waste Projekt sind Mehrwegfeuchttücher. Benutzen wir doch beim Schwimm schon seit Anfang an eine normale Schwimmwindel so haben wir doch immer noch die guten Wegwerffeuchttücher verwendet. Ist ja auch wirklich praktisch und für unterwegs hab ich die auch immer noch in der Tasche, aber für zuhause ging mir der Müll auf den Geist. Also gibt es jetzt die Mehrwegvariante mit zwei selbstgenähten Wetbags.

Mal sehen, was ich mir als nächstes vornehme, aber sicherlich nicht die Mehrweg-Küchenrolle, aber bestimmt noch das ein oder andere Projekt. Ich mag den Ansatz der Autorin: jeder muss für sich den richtigen Weg für ein nachhaltigeres Leben finden und jeder hat sein eigenes Schlüsselerlebnis um über ein nachhaltigeres Leben nachzudenken.

Das Buch gibt wie gesagt tolle und viele Hintergrundinformationen rund um ein nachhaltigeres Leben – eine schöne Lektüre für den Abend auf der Couch, auf der Terrasse, unter dem Sonnenschirm, sucht es euch. Schaut unbedingt nochmal bei Kathi vorbei, sie schaut auch nochmal in das Buch für euch hinein.


Das Zero Waste Nähbuch*
Artikel Nr.: 8159, ISBN-13: 9783772481598
Seiten: 96, Preis: 15,99 €
TOPP kreativ, Frechverlag

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Shirt Romy

Ich hab ein neues Schnittmuster entdeckt. STOP – eigentlich hat es Gesine entdeckt und ihr erstes Shirt Romy hatte mich vollends überzeugt.

Das Shirt hat mich so sehr überzeugt, dass ich gleich 2 genäht habe und für ein dritte und viertes schon Stoff herausgesucht habe.

Romy von Mirastern kommt mit Kellerfalte, UBootkragen und Bündchen daher und ist, genau wie das Schnittmuster sagt, absolut anfängerfreundlich. Die Anleitung ist schön durchdacht, mit Anpassungsschritten, Bügelhinweisen etc. Sie führt einen ganz genüsslich durch das Shirt.

Ich liebe ja Streifen und bin super pingelig, dass die auch immer schön aufeinander treffen, aber dieser Viskosejersey hat mich in den Wahnsinn getrieben, sodass sie nicht ganz perfekt sind, aber gut, damit lebe ich jetzt nachdem ich die Seitennähte zweimal aufgetrennt habe.

Das Shirt Romy wird auf jeden Fall mein Shirt des Jahres und die gestreifte Version konntet ihr bereits auf der h&h bewundern, sofern ihr da gewesen seid. Die grüne Romy mag ich noch viel lieber, der Meet Milk Modal Double Knit Jersey ist sooooooo schön und toll zu tragen. Den Kauf bereue ich kein Stück und könnte nochmal zuschlagen. 😉


Schnitt: Shirt Romy von Mirastern

Stoff: Modal Double Knit Jersey von Meet Milk in der Farbe Ocean von Mira
Streifen Viskosejersey aus dem örltichen Stoffgeschäft

Home in a Bowl

Augsburg ist ja jetzt nicht so um die Ecke, aber von dort kommen sowohl Stoff als auch das Kochbuch „Home in a Bowl II„. Das Kochbuch ist eine internationale Sammlung aus den unterschiedlichsten Ländern. Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk der Crew von karlotta pink an uns Designnäher mit der Aufgabe, daraus etwas zu kochen und ein passendes Stoffprojekt umzusetzen.

Leichter gesagt als getan, wenn man so eine tolle Auswahl hat in dem Buch. Schlussendlich sind wir bei einem Gemüseeintopf aus Uruguay hängen geblieben. Passend dazu gibt es endlich auch die langersehnten Stoffservietten im Hause kreamino. Meine Mutti nutzt schon seit bestimmt 15 Jahren Stoffservietten für den täglichen Gebrauch, aber ich hab das noch immer nicht geschafft. Aber nun. 🙂

Der Stoff der Servietten passt gut zu unserer momentanen Lebenseinstellung bzw. unserer Gesinnung: „Home is where the waves are“. Oder auch: „Home is where we are together“. Beides zusammen verkörpert unsere Einstellung zu unserem Familienleben: Zusammen ist alles schöner und so sind gemeinschaftliche Essen am Familientisch auch mit Baby eines unserer liebsten Rituale im Alltag.

Handy weg, leckeres Essen auf dem Tisch und eine gute Konversation begleiten den Start in den Tag oder auch den Ausklang, ganz nach Situation. Und mit den neuen Servietten macht das Essen auch gleich viel mehr Spaß.

Der Gemüseeintopf als solches kocht sich im Grunde von allein – hab ich so auch noch nicht gemacht und schmeckt gut. Die Zutaten sind keine besonderen Zutaten und man könnte behaupten, dass das Rezept auch aus Deutschland stammen könnte. Ein schönes Alltagsgericht, welches sich fast von allein kocht.


Stoff: Japanische Wellen BIG Seighaia weiß / Oliv von karlotta pink

Gestickte Blumen

WERBUNG - Rezensionsexemplar vom Stiebner Verlag

Blumen sind doch irgendwie immer in – oder habe nur ich das Gefühl?

Gerade zum Frühling hin sieht man sie wieder aus dem Boden sprießen und nicht nur da – auch auf Stoffen. Worum sollte es hier sonst gehen, wenn nicht um genähtes? Also bitte….

Dieses Mal hab ich die Blumen aber nicht nur vernäht, sondern auch gestickt. Also EINE – wir wollen ja nicht übertreiben. Diese Jeans ist an dieser Stelle schon etwas dünn gewesen, man sollte meinen, sie hatte da bereits ein 2€-Stück großes Loch. Ja… viel kleiner war es nicht. Ursprünglich wollte ich es nur im Sashiko-Style menden – nennt man das so?

Mending kennt ihr, oder? Also das Reparieren und Instandsetzen von Dingen, in diesem Fall Jeans. Reparieren ist ja immer gut und wer mir auf dem BERNINA-Blog folgt, hat vielleicht auch schon meinen Beitrag zum Jeans reparieren mit dem Denim Doc Garn gesehen.

Demnächst wird es einen zweiten Beitrag geben, denn diese Jeans hier ist während des Fotoshootings an einer sehr doofen Stelle eingerissen…

Kommen wir aber mal auf die gestickte Hibiskusblüte hin. Ich bin ja überhaupt kein Stickkünstler, dennoch hat es mich gereizt das Buch „200 gestickte Blumen“ aus dem Stiebner-Verlag durchzublättern und mindestens eine Blüte auszuprobieren. Und Gott sei Dank enthält das Buch einen guten Theorieteil, in dem alle Sticharten vorgestellt werden, sodass man wirklich ohne viel Vorahnung die Blüten aus dem Buch sticken kann. Also wenn ich das hinbekomme, dann schafft das jede.

Unglaublich, aber wahr: Mir hat das einen Riesenspaß gemacht und ich hab mir noch so einige Ideen auf meinem Pinterestboard zum Thema Mending und Handsticken gespeichert. Für alle Stickfans und die, die es werden wollen, ist das Buch eine echte Hilfestellung und eine tolle Inspirationsquelle.

Liebste Grüße Dominique

Buch: 200 gestickte Blumen*

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Von Taschen und Mäppchen

Ich gebe zu, ich gehöre zu den Frauen, die gern mal die eine oder andere Tasche hat. Dabei ist es unterschiedlich, wie lang eine jede Tasche im Gebrauch ist bevor ich wieder auf die nächste Tasche switche. Aktuelle Favoriten sind meine beiden Kanken und die yelloBags aus unserem SewAlong. Aber nicht nur solch praktisch große Taschen sind viel im Gebrauch, nein, auch schöne Beutel für eben mal schnell sind hier gerne gesehen.

Neben zahlreichen CharlieBags oder ähnlichen Beuteln ist jetzt eine neue Tasche in den Fundus gewandert. Die Tasche besticht durch ihren Stoff, einen afrikanischen Canvas (der rote hat einen tolle Silverprint). Beide Farbstellungen gibt es so nicht mehr im Shop von karlotta pink, aber es gibt ganz viele weitere schöne Muster und Farben. Und mal ehrlich: bunte Beutel mit schönen Muster braucht man einfach bei diesem Sturmwetter.

Das Mäppchen INJABULO hab ich euch auf Instagram bereits gezeigt. Anders als in der Anleitung habe ich es mit einem Knopf und einer Lederschlaufe geschlossen. INJABULO bedeutet Glück und genau das empfinde ich beim Nähen solch kleiner Täschchen. Im Anschluss füllt sich dann immer das Geschenkelager zum verschenken des Glücks, denn so viele Mäppchen brauch ich dann doch nicht. Aber nähen tue ich sie gerne.

Das Mäppchen gibt es übrigens als freebook bei karlotta pink und hat eine wirklich super schöne Form – da hat Tatiana von tillit wirklich ein feines Gespür für.


Stoff: Afrikanischer Canvas von karlotta pink

Schnitt: Mäppchen INJABULA – freebook bei karlotta pink

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Elisabeth die Zweite

Heute habe ich für euch ein Kleid im Gepäck, welches ich schon vor Weihnachten genäht habe, aber euch noch gar nicht gezeigt habe – Elisabeth von Konfetti Patterns.

Elisabeth hat einen ganz wundervollen Ausschnitt, der ist ja gerade modern und macht ein wundervolles Dekolleté, vorausgesetzt es ist nicht von Babyfingernägeln zerkratzt.

Der hoch angesetzt Rock mit der Blende über der Kräuselung macht das Kleid super festlich und schick. Das wichtigste ist aber – das Kleid hat Taschen. Taschen sind ultrawichtig, denn schließlich müssen die Hände irgendwohin.

Für den Saumabschluss habe ich ganz faul elastisches Bügelband (Stretchfix) verwendet, weil ich keine Muße für eine Handnaht hatte. Aber die werde ich sicherlich noch einmal nachholen. Das Bügelband tut zwar seinen Dienst und hält den Saum akkurat an Ort und Stelle aber das Kleid fühlt sich so irgendwie ein wenig unvollendet an.

Mit den maritimen Streifen wirkt das Kleid sommerlich und frühlingsfrisch und hat eine ganz andere Wirkung als wenn es aus einem winterlicheren Jacquard genäht worden wäre. okay… vielleicht liegt es auch an den kurzen Ärmeln… Aber für mehr hat der Stoff einfach nicht gereicht.

Gerade fehlt mir der Anlass das Kleid zu tragen, aber der wird schon noch wieder kommen. Aktuell sind es eher Jeans und Pullover die hier ausgeführt werden, aber wie alles im Leben hat alles seine Zeit.

Liebste Grüße Dominique


Schnitt: Elisabeth von konfettipatterns

Stoff: Romanit gestreift und uni von 1000stoff

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Chi-Town Chino – #makenine2019 No. 2

WERBUNG - da Stoffsponsoring

Es ist vollbracht – meine erste Hose und dann auch noch meine Wunschhose der #makenine2019 ist in meinem Sew Along #neuehosenbrauchtdasland fertig geworden. Also einmal Trommelwirbel, bitte 😉

Aus dem Chevron Jeans, den ich euch hier im Materialpost vorgestellt habe, ist eine Chi-Town Chino von Alina Design & Co entstanden. Und der Jeans ist sowas von perfekt für diese Hose. Ich sag es euch – die Hose wird ein Lieblingsstpck (sobald sich meine Hände nicht mehr blau färben vom Anfassen) 😉 Eigentlich ist sie es jetzt ja schon… aber ihr kennt sicherlich die Abfärbethematik von Jeansstoffen.

Änderungen bzw. Anpassungen

Ich bin lang, das wisst ihr ja, aber das kommt hauptsächlich aus den Beinen. Meine Hosenbeinlänge bei Kaufhosen beträgt 36″, am liebsten ja sogar 37″, aber das gibt das nicht wirklich. 38″ ist nur ganz selten zu bekommen, d.h. ich gebe mich bereits mit 36″ zufrieden. Die Innenbeinlänge für alle Größen ist bei der Chino 31″. Damit ich also auf meine Wunschlänge komme, habe ich die Beine um 6″ verlängert und tatsächlich mit weniger Umschlag gesäumt als angegeben. Im ebook wird ein Umschlag von 1″ genannt und ich habe nur mit 3/8″ gesäumt. Im Endeffekt ist meine Chino damit 6 5/8″ länger als im ebook angegeben.

Zur Ermittlung der benötigten Verlängerung habe ich eine sehr ähnliche Kaufhose mit dem Schnitt verglichen und dann sicherheitshalber mehr Zugabe gegeben. Und wie sich auch beim zweiten Mal herausgestellt hat, war das Gold wert. Damit hat die Hose für mich die perfekte Länge zu meinen geliebten Toms.

Was ich ebenfalls angepasst habe ist die hintere Naht am Po. Mithilfe des ebooks wird der Verlauf der Naht während des Nähens bestimmt. Wie schon bei meinem Chi-Town Rock und meiner Shorts hat es bei mir gereicht, dass ich die Erweiterung komplett weggelassen habe. Natürlich hätte ich die Hose noch perfekter an meinen Hintern anpassen können, aber der Look der Chino ist für mich genau so richtig (und wirklich viel mehr Hintern habe ich auch gar nicht). Es steht nichts ab im Hohlkreuz und einen Gürtel müsste ich auch nicht tragen.

Das war es dann auch schon an Änderungen. Der Rest des Schnittmusters ist Original. Beim Beleg des Bundes habe ich mich, wie schon bei der ersten Chino, dem Rock und der Shorts, etwas schwer getan. Bei einer nächsten Chino werde ich hier mit der Hand heften und mich vielleicht an die Schrägbandversäuberung des Belegstreifens wagen. Was mir auch nicht gefällt, ist der Abschluss des Reißverschlusses neben dem Knopf. Ich hab noch nicht nachgesehen, wie ich das bei den anderen gelöst habe, aber jetzt ist es hier zu spät (mir ist das nämlich erst viel zu spät aufgefallen…)

Damit ich nicht aus dem Hosenflow komme, nähe ich jetzt geschwind ein paar Shirts für die kleine und mich und den dringend benötigten Walkanzug und dann geht es direkt mit der nächsten Hose weiter.

Liebste Grüße Dominique


Schnitt: Chi-Town-Chino von Alina Design & Co

Stoff: Chevron Denim von 1000stoff

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Hosen – die Materialwahl

Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr es vielleicht gesehen: Ich war bei Lara von 1000stoff und wir haben uns über Hosenstoffe unterhalten. Dabei haben wir gezielt nach Stoffen Ausschau gehalten, die für die von mir vorgeschlagenen Schnitte geeignet sind. Lara führt so einige Schätze, die perfekt für Hosen sind.

Ich war so frei euch die Shopbilder mit Preis hier reinzusetzen.

Baumwollköper

Zuallererst wäre da ein Baumwollköper mit Stretch, den es in schwarz, blau und sand gibt. Das ist der perfekte Hosenstoff, sag ich euch. Der Stoff hat ein wenig Stand und bringt es mit seinen 6% Elasthan auf eine Dehnbarkeit von 25%. Die Oberfläche ist matt und toll strukturiert durch die Köperbindung. Wir waren uns schnell einig, dass dies der perfekte Stoff für die Mountain View Pull-On Jeans ist oder aber für die Jamie Jeans. Beide Schnitte haben ja eine negative Mehrweite, das heißt, die Fertigmaße sind kleiner als die Körpermaße. Aber auch die Ginger Jeans lässt sich sicherlich gut daraus nähen.

94% Baumwolle,  6% Elastan, 290gr/qm
Stoffbreite 140cm
Waschbar bei 30 Grad
Stoff vor der Verarbeitung waschen

Baumwollpopeline

Wer seine Hosen etwas feiner möchte, der kann auf eine tolle Baumwollpopeline mit Stretch zurückgreifen – wahlweise in den Farben dunkelblau, schwarz, Ocker oder grau. Der Stoff hat ein wenig Stand, fühlt sich angenehm fest an und ist durch den Elasthananteil von 2% ein toller Passformgarant. Der Stoff eignet sich ebenfalls hervorragend für
die Hose Hazel, die Chi-Town Chino, Ginger Jeans und die Hampshire Trousers.

58% Baumwolle, 40% Viskose, 2% Elastan
Stoffbreite 150cm
Waschbar bei 30 Grad

Fischgrät Denim

Weiter führt Lara einen Fischgrät Denim von Merchant & Mills. Das Muster dieses Stoffes hat es mir sofort angetan und ich konnte mich nur schwer entscheiden, welche Hose ich daraus nähen sollte. Der Denim ist mit 290g/qm = 8,5 oz mittelschwer und eignet sich unserer Meinung nach sehr gut für die Hose Hazel, die Chi-Town Chino und die Hampshire Trousers. Der Stoff enthält keinen Elasthan und weist somit nur die natürliche Dehnbarkeit durch das Weben auf.

100% Baumwolle, kein Stretch, 8,5oz (entspricht ca. 290g/qm)
Stoffbreite ca. 150cm
Waschbar bei 40 Grad (vorzugsweise auf links), nicht in den Trockner

Denim

Die Fans von klassischem Denim werden aber auch fündig. Für die My Denim Jeans, Gloria und die Morgan Boyfriend Jeans eignet sich dieser feste Denim von Merchant and Mills mit 400g/qm = 14 oz. Wenn ich nicht noch einen festen schweren Denim hier hätte, wäre der sofort hier eingezogen um zu einer Boyfriendjeans vernäht zu werden.

100% Baumwolle, kein Stretch, 14oz (entspricht ca. 400g/qm)
Stoffbreite ca. 150cm
Waschbar bei 40 Grad (vorzugsweise auf links), nicht in den Trockner

Doubleface Jeans mit leichtem Stretch

Fans von besonderen Stoffen müssen jetzt aufpassen oder weggucken. Lara führt einen Jeans mit leichtem Stretch, der zweifarbig gewebt ist. Man kann sich entscheiden zwischen Schwarz mit Gold oder Indigo mit Gelb. Meine Jeansjacke ist aus einem ganz ähnlichen Stoff und gerade diese Zweifarbigkeit macht die Stoffe zu etwas sehr besonderem. Beide sind super schön anzufassen und eignen sich durch ihren Elasthananteil für verschiedenste Hosen: Hazel, My Denim Jeans, Gloria, Ginger Jeans, die Chi-Town Chino, Hampshire Trousers.

Stoffbreite 1,45-1,50m, 280gr/qm
75% Baumwolle, 22% PL, 3% Elasthan
waschbar bei 30 Grad

Glencheck Karo mit Gelb

Ich befürchte, ihr müsst ein weiteres Mal die Augen schließen, denn dieser Glencheck Karo mit Gelb ist auch was ganz besonderes. Der Webstoff ist angenehm fest und verspricht durch seine Längselastizität eine tolle Passform. Alle Karofans sind damit voll im Trend. Beim Zuschneiden solltet ihr unbedingt auf die Elastizität achten – also quer zum Fadenlauf.

50% Viskose, 27% PL, 20% PA, 3% Elastan
Stoffbreite 150cm
Waschbar bei 30 Grad

Was ich mir ausgesucht habe, wollt ihr wissen? Ich habe mich für den dunnkelblauen Baumwollköper entschieden, der zu einer Mountain View Pull-On Jeans wird und für den Fischgrät Denim, der zu einer Chi-Town Chino wird. Vermutlich mit aufgesetzen Potaschen, damit ich die Rückseite des Stoffes verwenden kann. Und wenn ich dann noch Lust und Laune habe, dann nähe ich mir aus meinem gut abgelagerten festen Denim noch eine Morgan Boyfriend Jeans.

Da ich ja von Natur aus neugierig bin, habe ich mich bezüglich Stoffgewicht belesen. Interessiert es euch auch? Dann würde ich einen Beitrag schreiben über diese zwei kleinen Buchstaben oz.

Liebste Grüße Dominique

P.S.: Nachdem ich jetzt Stoffe und Schnitte festgelegt habe, mache ich mir mal Gedanken über einen zeitlichen Rahmen 😉

Hosen – Schnittvorstellungen

Ich hab mich ein wenig auf die Suche begeben um Hosenschnitte zu finden und hab mich dabei auf Jeans und Chinos bzw. ähnliche Hosen konzentriert. Allerdings bin ich mir jetzt auch nicht mehr so sicher, welche Hose ich nähen werde. Aber bevor ich mich entscheiden muss, zeige ich euch erstmal meine Ausbeute.

My Denim Jeans von Muckelie

Bei Muckelie habe ich die My Denim Jeans entdeckt. Eine klassische Jeans mit 5 Taschen und einem leichten boyfriendstyle. Für die Jeans soll Denim ohne Elasthan verwendet werden, aber auch Denim mit ein wenig Stretch ist möglich, dafür müssen lediglich ein paar Anpassungen gemacht werden. Dieser Jeansschnitt lädt förmlich dazu ein, diese nach dem Vollenden ein wenig auf used zu trimmen. Dafür hab ich ein paar schöne Tutorials gefunden, die ich euch separat noch einmal zeigen werde.

Hazel von Prülla

Hazel von Prülla habe ich bereits genäht, euch allerdings noch nicht gezeigt. Die Hüfthose kann mit ausgestelltem oder geradem Bein genäht werden und besticht durch die einzigartige Taschenform und die Knopfleiste. Hazel ist in sofern keine klassische Jeans, kann aber nicht nur aus Köper und Cord genäht werden, sondern auch aus Denim (vorzugweise mit ein geringen Elasthananteil).

Gloria von Freuleins

Gloria von Freuleins ist eine Jeans im Baggy-Style und fällt leger aus. Die Abnäher an den Taschen und eine Knopfleiste sind die Hingucker des Schnittes. Für den Schnitt wird Denim mit und ohne Elasthan (max. 5%) empfohlen. Wie bei der My Denim Jeans bietet sich auch hier eine leichte Zerstörung nach der Vollendung an.

Morgan Boyfriend Jeans von Closet Case Files

Nach den deutschen Schnittmustern kommen nun ein paar englische Schnittmuster: Die Morgan Boyfriend Jeans ist eine schmale Boyfriend Jeans von Closet Case Files, die aus klassischem Denim ohne Elasthan genäht wird. Sie kommt mit traditionellen 5 Taschen, einer Knopfleiste, einem geraden Bein und einer mittleren Leibhöhe daher. Die Schnitte von Closet Case Files sind in der Regel nur englisch, aber mit guten Illustrationen und einem Sew Along sehr gut erklärt.

Jamie Jeans von named clothing

Ein kleiner Kontrast zu den Jeans im Boyfriendstyle bietet die Jamie Jeans von named. Die Skinny Jeans hat eine Naht auf dem vorderen Hosenbein und raffiniert eingesetzte Taschen. Hier muss auf jeden Fall ein dehnbarer Denim oder vergleichbarer Stoff mit 15-20% Dehnbarkeit genommen werden. Achtung: Das ist nicht die Angabe des Elasthananteils.

Ginger Jeans von Closet Case Files

Der Klassiker unter den englischen Jeanssschnitten ist die Ginger Jeans, welche es mittlerweile in verschiedenen Ausführungen gibt. Es gibt hier einen tollen Sew Along und viele tolle Tutorials zur Anpassung.

Mountain View Pull-On Jeans von Itch to Stitch

Die Mountain View Pull-on Jeans von Itch to Stitch ist in sofern keine klassische Jeans, da sie über keine Knopfleiste oder einen Reißverschluss verfügt. Durch den Jeans oder Twill MIT Elasthan und den Schnitt wird die Hose einfach so hoch gezogen – Pull-On halt 😉 Es gibt aber einen Fake Hosenschlitz und eine Naht entlang des hinteren Hosenbeines zur Anpassung. Durch den hohen breiten Bund sieht die Hose sehr gemütlich aus für einen ganzen Tag. Der Denim oder Twill sollte 20-30% Dehnbarkeit aufweisen.

Nachdem ich euch meine Entdeckungen gezeigt habe, muss ich mich wohl oder übel bald entscheiden, aber ich such erstmal nach Stoff 😉 Da findet sich hoffentlich eine gute Kombination.

Liebste Grüße Dominique

Hosen…

Was haben all diese Hosen gemeinsam ?

Sie sind allesamt selbst genäht. Ich möchte sie euch heute einmal vorstellen, denn bei mir wird sich es jetzt erstmal verstärkt um Hosen drehen – bis ich mir eine neue Hose genäht habe. Welche ich nähe? Das weiß ich noch nicht, das will ich erstmal rausfinden.

Ganz oben auf dem Stapel liegt meine Chi-Town Chino. Darunter liegt eine weiße Birkin Flares. Die braune ist eine noch nie gezeigte Hazel (sollte ich mal nachholen). Die hellgraue ist eine Skinny Jeans und ganz unten die gelbe ist eine Hampshire Trousers.

Ich gebe zu, auf dem Stapel fehlen zwei Hosen… meine dunkelblaue Birkin Flares ist bereits ausgemustert und meine blaue Stoffhose passte jetzt irgendwie nicht zum Stil der Hosen.

Chi-Town Chino

Die Chi-Town Chino ist aus einem leicht elastischen Köper genäht, den ich bei Mottenfrosch gekauft habe. Er hat eine ganz weiche Oberfläche und fässt sich wirklich gut an. Die Hose sitzt auch ziemlich gut, auch wenn sie noch einen Ticken enger könnte – aber eine Chino muss eigentlich genau so sitzen – muss ich halt einen Gürtel tragen. Das einzige, was mich stört ist mittlerweile die Farbe – ich kann die Hose leider in der Farbe so kaum kombinieren. Was eindeutig dafür spricht, dass ich mir eine neue nähe – aber nur dann, wenn ich den perfekten Stoff finde.

Birkin Flares

Die weiße Birkin Flares war meine zweite Birkin Flares. Der weiße Jeansstoff ist weitaus weniger elastisch als der erste (er hat dafür die empfohlenen 2% Elastan) und sie sitzt echt knackig – mitunter ein wenig zu knapp am Anfang. Im Sommer trage ich die Hose in weiß echt gern – auch wenn sie ein wenig durchsichtig sein kann – man muss bei der Wahl der Unterwäsche ganz genau aufpassen. Vielleich gönne ich ihr ein Farbbad und lasse noch ein paar Millimeter an der Seitennaht der Oberschenkel raus, dann könnten wir noch ein kleines Revival erleben.

Skinny Jeans

Die Skinny Jeans trage ich echt oft und die Hose bekommt von mir tatsächlich noch ein Farbbad, da ich mir die leicht gebleichte Struktur übergeguckt habe. Nur bei der Farbe überlege ich noch. Vielleicht türkispetrol? Ansonsten sitzt die Hose topp und der Schnitt so, wie eine Skinny Jeans sitzen sollte.

Hampshire Trousers

Die Hose hab ich bisher super oft getragen, trotz knalliger Farbe. #teamgelbehose halt. Die Hose sitzt auch nach 2 Tagen tragen noch super und ich könnte mir vorstellen eine zweite zu nähen, dafür muss aber auch hier erstmal der passende Stoff gefunden werden.

Bevor ich mich auf die Stoffsuche begebe, halte ich erstmal Ausschau, was es an weiteren interessanten Hosen- / Jeansschnitten für mich auf dem Markt gibt. Vielleicht finde ich noch Alternativen?

Wie sieht es bei euch aus? Wollt ihr euch auch eine Hose nähen? Erzählt mal 🙂

Liebste Grüße Dominique

verlinkt beim AWS